Samstag, 8. Juni 2013

San Francisco, 02.06.2013

......auf den Strassen von San Francisco.....

...Eingang Chinatown San Francisco....

 

....wir haben das Fenster in unserem Hotel aufgemacht - Gerda kann den Geruch - wie sie sagt, nicht ertragen. Wir haben mitten in der Stadt unser Hotel bezogen, zu dem meint Sie, von Flöhen und Bettwanzen zerstochen zu sein -Ich meine, wer die Übernachtungen in Paris, in der Klasse 2 kennt - ist dies hier Luxus.

Ich rieche nicht`s und zerstochen bin ich auch nicht.

Seit ca. 10 Minuten hören wir die Sierenen, das laufen und hupen der Autos, den Lärm der Diskothek unter uns....man nennt´s wohl den Puls, der Stadt, es stört mich im Moment nicht und hätte ich heute morgen gewußt was mich heute hier erwarten würde - ich hätte mich etwas früher auf den Weg gemacht - bringe ich mir meine wehen Füsse in Erinnerung - war es aber genau so ok.

Was für eine Stadt - was für ein Tag!

...es war knallharten, Suppenschuüssel und Pfannensound....Wahnsinn...

 

 

.....es riecht nach Pisse - man riechts, wenn man an Ihnen vorbeigeht, das auf Wasser und Seife  über Tage und Wochen verzichtet wird und man sieht die Flecken auf der Strasse, dort wo Sie anscheinend seit Jahren leben , Pflaster und Teer von Körperfett getränkt, es stinkt und es gehört hier zum Altag.

Ich habe noch nie so viele Obdachlose, Penner, Gescheiterte, Verrückte und unter Strom oder was auch immer stehende in einer Stadt gesehen - was ist das, was ist hier los - nach meinem Kaffee, den ich 2 Blocks von unserem Hotel in einer Seitenstrasse geholt habe und vor mir her trage - hat von diesen Menschen keiner gefragt,  obwohl die Blicke anderses aufzeigten ....erst unser bekiffter Portier wollte einen Schluck bei meiner Ankunft im Hotel.......mir kommt nur so beiläufig in den Sinn - eine Gesellschaft kann man daran erkennen - wie Sie mit den Schwachen Ihres Landes umgeht ....oder ? - Amerika ist anders?

.....Ihr werdet es nicht glauben.

....einen gemütlichen Kaffee mit Ute und Volker im Hotel...gabs das schon einmal, oder ist das schon  der Einfluss der Stadt.

Dann - "Make Love and Peace" -  wir schauen uns um - vor uns hält ein buntbemalter Bus, aus einem Fenster wirbeln Seifenblassen, die von einem Windmotor erzeugt werden - ein Hippiemädchen lädt uns freundlich und mit einem breiten Lachen zu einer Stadrundfahrt and "Something Spezial" ein - lang, lang ist`s her.... wir schreiben 2013 und nicht 1968 und wir sind auf der Suche nach unserer Kabelcar - in die steigen wir dann aber erst am Nachmittag. Es war das erste was wir hörten an diesen Morgen und sollte sich als gutes Ohmen herausstellen. Wir sind, dem Rat (für einen Dollar) eines Penner´s gefolgt und mit dem Bus nach Fishermannsbay gefahren.

Gerda hat beim Anblick der Insel Alcatraz noch einmal festgehalten: die auf Alcatraz haben aber ein  schönes Gefängnis gehabt, mit Seeblick und so und das die bei Ihren Fluchversuchen, die paar Meter zum Festland nicht geschafft haben ist für Sie als gute Schwimmerin nun wirklich nicht nachvollziehbar.

Wir haben nochmals einen Blick auf die Goldengate werfen können, sind durch den Hafen geschlendert - haben uns einen oderntlichen Mix "Fish und Cips" genehmigt, dem Treiben im Hafen zugeschaut und unseren Spaß an einem herrlichen Schabernack gehabt. ......was kann man nicht alles mit einem kleinen Busch nur anstellen.....

...hoffentlich fährt unsere Kabelcar in die richtige Richtung......

 

Die Rückfahrt dann mit der Kabelcar, die es so nur in San Francisco gibt. Wir hatten unseren Spaß - haben dort gehalten wo es schön war und die Stadt genossen. und ich kann euch sagen hier geht der Punk ab -hier rockt der Bär oder was auch immer, noch nie habe ich so fetzige Strassenmusik erlebt, hart an der Grenze was man seinen Mitmenschen zumuten kann. Hier wirds ertragen - wird mitgemacht, wird Beifall geklatsch, Penner tanzt neben Millionär und oder wie auch immer - wir lassen uns treiben und folgen den Klängen der Musik, landen bei einer Einladungskappele einer Hochzeitsgesellschaft und das war einfach nur gut, mehr sogar, sensationell.

....wir hätten stundenlag zuschauen und hören können - ich hätte Gerda auch noch einmal geheiratet...

 

ein Tiipp für unseren Easy..., .mittlerweile war der Aku meines Fotos leer, die Orientierung hatten wir auch verloren - was soll`s - may I helb you - und wir lassen uns gerne den Weg zeigen, tanken noch einige Bier und erreichen irgendwann mit müden und wehen Beinen unser Hotel - ich liege auf meinem Bett......höre mittlerweile Gerda tief schlafen und erinnere mich seltsammer Weise jetzt wieder: ...wie waren noch die ersten Worte, die wir heute Morgen in San Francisco gehört hatten --- make L ..e....

Gute Nacht nach Hause! / Take care!

Horst

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

horstullmer1957@googlmail.com, hans.inks@t-online.de, uteschick100@t-online.de, volker_sorg@t-online.de, ulricke.kappesser@web.de, gerda.ullmer@web.de, kilibesteiger@gmail.com